Einsatzberichte

Alle Einsätze im Überblick

Großbrand in Mischelbach

Vollbrand einer Scheune, Tiere konnten gerettet werden

Datum/Zeit

23.06.2010 | 22:30 Uhr

Einsatzart

Brandeinsatz

Einsatzort

Mischelbach

Weitere Kräfte

FF Mischelbach FF Mannholz FF Walting FF Stirn FF Hohenweiler FF Allmannsdorf FF Ramsberg am Brombachsee FF Weißenburg FF Gunzenhausen IuK-Einheit Lkr. WUG Kreisbrandrat (KBR) Kreisbrandinspektor (KBI) Kreisbrandmeister (KBM) Polizei Rettungsdienst Feuerwehrseelsorger Technisches Hilfswerk

Einsatzbericht

Kurz nach dem Abpfiff des Fußballländerspiels Deutschland - Ghana wurden die Feuerwehren im Brandkreis mit folgender Meldung alarmiert: Scheunenbrand in Mischelbach, Hintere Gasse 14. Bereits auf der Anfahrt war über Mischelbach eine große Rauchwolke zu erkennen.

 

Beim Eintreffen stand die Scheune mit ca. 120 Rindern in Vollbrand. Ein Teil der Tiere konnte noch rechtzeitig aus der Scheune ins Freie gebracht werden, während der andere Teil in einem Gebäudeteil mit Betondecke untergebracht werden und damit im Stall verbleiben konnte. Zum Schutz der Tiere wurde ein Be- und Entlüfter eingesetzt, um diesen Teil rauchfrei zu halten. Im Laufe des Einsatzes ließ es sich nicht vermeiden, dass einige Tiere die Flucht ergriffen und in den Ortsbereich von Mischelbach teilweise Richtung Bundesstraße liefen.

 

Aus Weißenburg wurde eine zweite Drehleiter angefordert. Zusätzlich wurden zur Wasserversorgung durch Hydranten zwei ca. 500 m lange Förderleitungen zur Brandstelle verlegt. Der alamierte Schlauchwagen des Löschzuges “Wasser”, der in Gunzenhausen stationiert war, legte ebenfalls zwei Löschleitungen von ca. 600 m von einen zweiten Weiher zur Brandstelle. Bereits nach ca. 1,5 Stunden war der Brand unter Kontrolle, sodass die ersten Feuerwehren gegen 1.00 Uhr von der Brandstelle abrücken.

 

Im Laufe des Einsatzes wurde zudem das THW alamiert, um die Brandstelle großflächig auszuleuchten.

 

Bereits am 12.02.10 war es in der gleichen Scheune zu einen Brand gekommen, der gerade noch rechtzeitig endeckt und gelöscht werden konnte.

 

Es waren ca. 200 Feuerwehrmänner, -frauen und sonstige Einsatzkräfte im Einsatz.

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